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Bitte lesen: Rezensionsanfragen

Ja, meine Reichweite bei twitter ist ganz okay, auch der Podcast wird beliebter und einige Rezensionen haben verdammt viel Traffic.

Andere aber auch nicht, auch wenn sie es viel mehr verdient hätten.

 

Es ist auch wahr, dass ich extrem viel lese - siehe als Beispiele einige Lesemonate (April, März, Februar 2022) - aber ich habe auch immer sehr hohe SuBs und noch längere Wunschlisten und Merklisten.

Ich lese viel, rezensiere aber selten

Zwar lese ich locker 20+ Werke pro Monat (inkl. Anthologien und Sachbücher), aber ich rezensiere oft nur zwei bis sechs Werke davon.

 

Fast immer trifft eines von zwei Dingen zu:

  • Es ist eine SF-Anthologie aus dem laufenden Jahr (Anthologie mit mehreren Autor:innen, nicht Kurzgeschichtensammlung von nur einer Person!)
  • Es ist ein Roman, der mich extrem beeindruckt hat, fast immer ein SF-Roman aus dem laufenden Jahr

Wenn man doch mal einen Krimi, Thriller oder etwas total anderes hier findet, liegt das daran, dass mich ein Werk, für das ich mich von alleine entschieden habe, tief beeindruckt habe oder, dass es sich um einen langjährigen Freund/ Freund:in handelt und der Rezension gingen seitenweise Email-Wechsel voraus. Es ist dann eher eine Art persönliches Feedback, denn solche Rezensionen werden hier eh kaum gelesen und führen nicht zu mehr Verkäufen, denn hier treiben sich fast nur SF-Nerds herum.

Wann es sich lohnt, mich anzuschreiben

Ich werde wirklich oft angefragt, teilweise mehrfach am Tag (nicht jeden Tag!). Immer, wenn eine Rezension traffic-mäßig besonders erfolgreich war oder besonders gut und tiefgründig, kommt wieder ein Schwung. 

 

Für folgende Werke lohnt es sich trotzdem, mir eine Email zu schreiben:

 

SF-Roman aus dem laufenden Jahr (oder, falls es Januar oder Februar ist, auch aus dem Vorjahr):

Zwar werde ich den vermutlich nicht lesen und auch nicht rezensieren, aber ich kann schauen, ob der der Jury des Deutschen SF Preises schon vorliegt, und falls nicht, in Kontakt treten, um das zu organisieren.

 

SF-Anthologien aus dem laufenden Jahr (oder, falls es Januar oder Februar ist, auch aus dem Vorjahr):

Es ist extrem wahrscheinlich, dass ich das rezensieren werde, da dies mein Haupt-Augenmerk bei Rezensionen ist (wohlgemerkt: Anthologien, nicht Kurzgeschichtensammlungen von nur einer Person!). Normalerweise beschränke ich mich dann auf jene Storys, mit denen ich etwas anfangen kann. Um zu jeder Story etwas zu sagen, muss die Anthologie mir ähnlich gut gefallen wie die Exodus oder die Alraune

 

Es gibt erfahrungsgemäß nicht mehr als vierzig Kurzgeschichtensammlungen und Anthologien in der deutschsprachigen SF. Da mein Hauptinteresse an SF-Kurzprosa liegt, versuche ich tatsächlich, einen Großteil davon zu lesen, in der Regel sind das 300+ von rund 400 veröffentlichten Geschichten, wobei es wahrscheinlich ist, dass ich die verbliebenen hundert zumindest angelesen habe. 

 

Sofern ihr regelmäßig SF-Anthologien herausgebt, bin ich auch daran interessiert, euch mal in meinen Podcast einzuladen. Aiki Mira (Am Anfang war das Bild) war schon dort, Michael Iwoleit und Marianne Labisch von der NOVA, Chris Grimm vom Eridanus Verlag.

Wann es sich nicht lohnt, mich anzuschreiben

Eigentlich: Alle anderen. Es ist zwar wahrscheinlich, dass ich trotzdem antworte, weil ich weiß, dass es anstrengend ist, jemanden zu finden, der/die rezensionswillig ist.

Zukünftig werde ich aber auf diesen Blogartikel verweisen.

 

Ich lese unter keinen Umständen historische Romane oder Fantasy, sogar Crossover von Fantasy und SF lese ich nicht (außer, es geht um Zeitreisen!), aber vielleicht ist das Werk dann trotzdem für den Deutschen SF Preis relevant, also lohnt sich ggf. eine Email. Krimis mag ich nur von Agatha Christie und Thriller mag ich auch nicht mehr.

Vanille-Literatur (mondäne Fiktion) suche ich mir sowieso selbst.

 

Wenn ihr aber in Social Media aktiv seid, spricht nichts dagegen, sich bei twitter oder Instagram oder auch Facebook (hier ist die Seite des Blogs) zu vernetzen, interessante Inhalte teile ich auch gern, selbst wenn es nicht so mein Genre ist. 

 

Übrigens: Auch SF-Werke, die älter sind, werde ich nicht lesen. Ich habe gut zu tun, die Sachen aus dem laufenden Jahr zu schaffen.

Warum rezensiert die so wenig?

Als ich den Blog startete, habe ich alles rezensiert, was ich gelesen habe. Quantität vor Qualität. Da wollte ich auch noch üben.

Inzwischen möchte ich gründlicher rezensieren. Das kann ich nur, wenn ich mich auf Werke beschränke, zu denen ich auch wirklich etwas sagen kann und will. Das kostet mich viele Stunden.

Eine einzige Rezension bedeutet nicht, das Buch zu lesen und danach mal schnell eine Viertelstunde Eindrücke aufschreiben. Eine Rezension bedeutet für mich, schon beim Lesen ganz anders vorzugehen, Markierungen und Notizen vorzunehmen, zwischendurch schon Eindrücke zu notieren, dann in Ruhe schreiben, ruhen lassen, überarbeiten, prüfen, oft lasse ich die Rezensionen sogar Korrektur lesen. 

Diesen Anspruch an mich selbst kann ich nur halten, wenn ich wirklich wenig rezensiere. Zwei pro Monat sind wohl immer drin, mehr als sechs vermutlich nie.

 

Sofern ich etwas gelesen habe, erscheint ein Kurzeindruck im Lesemonat - den Lesemonat lesen aber nur die Hardcore-Fans, der ist mehr für mich selber.

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Kommentare: 5
  • #1

    Dirk Osygus (Freitag, 27 Mai 2022 08:38)

    Liebe Yvonne. Das klingt leider etwas abgehoben. Schade.

  • #2

    Michael (Freitag, 27 Mai 2022 09:41)

    Nö, klingt super. Rezensionen sind keine Dienstleistung, ich finde es toll und richtig, hier ein paar Hinweise zu geben. Vielen Dank �.

  • #3

    Bobo (Freitag, 27 Mai 2022 12:16)

    Ich mag Blumen.

  • #4

    Marianne (Freitag, 27 Mai 2022 17:10)

    Ich finde es sehr vernünftig, nicht alles zu rezensieren und dass du hier erklärst, was und warum du besprichst, ist äußerst zuvorkommend.

  • #5

    Mina Bekker (Samstag, 04 Juni 2022 09:41)

    Wie egozentriert manche Leute sind. Das klingt nicht abgehoben, das klingt völlig nachvollziehbar. Man schuldet niemandem irgendwas, und dass Yvonne überhaupt irgendwas erklärt, ist nicht selbstverständlich und nicht verpflichtend. Ich als Autorin begrüßte das und finde es zuvorkommend und nett von dir, Yvonne.